Die St. Anna-Schwestern
Die Gemeinschaft wurde 1909 von Wilhelm Meyer, Regens am Priesterseminar Luzern, und von Hans von Matt, Nationalrat aus Stans, gegründet, „um die Not der damaligen Zeit zu lindern“. Seit der Gründung haben die St. Anna-Schwestern in unzähligen Krankenstationen, Sanatorien,  Kinderheimen, Gefängnissen, Gemeinden, Pfarrhaushalten, in der Gassenarbeit sowie in den eigenen Kliniken in Luzern, Lugano, Freiburg und Zürich gearbeitet. Sie gründeten die eigenen Kliniken nicht nur ihres Auftrages wegen, sondern auch, um eigenes Personal ausbilden zu können und damit auch Frauenförderung zu betreiben.

Vorläuferinnen der Spitex
Die Einsatzgebiete der St. Anna-Schwestern umfassten eine grosse Vielfalt von Aufgaben, die sie in der ganzen Schweiz und teilweise auch im Ausland wahrnahmen. Mit ihren ungezählten Pflegeeinsätzen in Familien und den Krankenstationen, die sie in vielen Gemeinden führten, gehörten die Schwestern zu den wichtigsten Vorläuferinnen der heutigen spitalexternen Krankenpflege Spitex.

Die St. Anna-Schwestern sind keine Klostergemeinschaft, sondern eine religiöse Gemeinschaft, die kirchenrechtlich als „Gesellschaft apostolischen Lebens“ gilt.